Dinkel – das Urgetreide

Reiner Kirschner20. Mai 2014 Let's talk about kommentar schreiben
Dinkel – das Urgetreide

“Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner. Es verschafft dem, der es isst ein rechtes Fleisch und bereitet ihm gutes Blut. Die Seele des Menschen macht er froh und voll Heiterkeit. Und wie immer zubereitet man ihn isst, sei es als Brot, sei es als andere Speise, ist er gut und lieblich und süß.” (Hildegard von Bingen von 1098-1179)

Das Früchtebrot

Reiner Kirschner13. Dezember 2011 Let's talk about 1 Kommentar
Das Früchtebrot

ist ein süßes, dunkles Brot mit eingebackenem Dörrobst.

Es wird meist zu kleinen länglichen Laiben geformt. Das Brot hat einen saftigen, festen Teig und im Anschnitt sichtbare Frucht- und Nussstücke. Häufig ist es mit weißen Mandeln und Belegkirschen verziert. Es ist sehr lange haltbar.
Regional kennt man das Früchtebrot unter den Namen, Berewecke, Birnenbrot, Hutzenbrot, Hutzelbrot, Kletzenbrot, Schnitzbrot oder Zelten.
Im süddeutschen Raum, in Österreich sowie in Südtirol und im Trentino wurde vor allem zur Adventszeit das Brot mit getrockneten Birnen verfeinert. Je nach Dialekt hießen diese Birnenschnitze Hutzeln, Hutzen (alemannisch) oder Kletzen (bairisch-österreichisch) und damit das Brot auch Hutzenbrot oder Kletzenbrot. Durch wachsenden Wohlstand oder den Import von Südfrüchten gelangten im Laufe der Zeit weitere getrocknete Früchte wie Pflaumen, Rosinen, Aprikosen, Datteln, Feigen, Orangeat, Zitronat auf die Zutatenliste. Anfangs wurde Früchtebrot ohne Honig, Rohrzucker oder Rübenzucker hergestellt, die Süße stammte allein aus den Dörrbirnen.
Eher selten ist die Variante eines in Hefeteig eingeschlagenen Früchtebrots ( Graubünden, Sannen- und Sinnental in der Schweiz). Der Hefeteig nimmt dem Brot das rustikale Aussehen, verhindert aber das Verbrennen der außenliegenden Früchte. …weiterlesen.

was hat ein Hexenhaus, Lebkuchenhaus eigentlich mit Weihnachten zu tun….

Reiner Kirschner8. Dezember 2011 Let's talk about kommentar schreiben
was hat ein Hexenhaus, Lebkuchenhaus eigentlich mit Weihnachten zu tun….

Wohl nichts.
Wahrscheinlich lässt sich über die Gebrüder Grimm, Hänsel und Gretel, eine kleine Verbindung ziehen.
„sieh kamen an ein Haus aus Pfefferkuchen fein“ und „es war so bitter, bitter kalt“. Wären schon Zeichen, worauf man auf eine Winterzeit und Lebkuchen schließen könnte. Belegte Forschungen darüber gibt es leider keine.
Da in der Vorweihnachtszeit gerne Lebkuchen gegessen wird, und dieser auch perfekt als Grundlage für Gebilde Brot und Formgebäck geeignet ist, hat sich wohl daraus eine Tradition entwickelt.
Diese pflegen wir natürlich sehr gerne. Unsere Konditoren „basteln“ ca. 2 Wochen vor Nikolaus, bis kurz vor Heilig Abend je nach Bedarf Hexenhäuser. Selbstverständlich stellen wir den Lebkuchenteig selbst her.

Grättimann, Weckmann, Stutenkerl…

Reiner Kirschner5. Dezember 2011 Let's talk about kommentar schreiben
Grättimann, Weckmann, Stutenkerl…

wo kommt der Namen her und welche Bedeutung steckt dahinter…Regional hat es die unterschiedlichsten Namen
Stutenkerl oder Stutenmännchen, Kiepenkerl, Klaaskerl , Backsmann, Stutenmann, Puhmann, Weckmann, Weckemann oder -männchen , Weckmann, Buckmann, Bauchmann, Kaiten Jais,  Dambedei,  Hefekerl, Klausenmann Grittibänz , Teigmännli,  Grättimaa, Elggermaa, Baselmann, Boxemännchen ,Manala,  Männele, Jean Bonhomme, Weggbopp.

Herkunft und Bedeutung:
Der Name Stutenkerl und Weckmann bezeichnet die Teigart und Form des Gebäcks: ein Männlein aus Mehl, Zucker, Fett und Hefe (Stuten) oder aus Mehl, Salz, Hefe und Wasser (Wecken). Bezeichnungen wie Printenmann oder Klasenmann stammen von der Form. Die Gebäckfigur stellt meist einen Bischof mit einem tönernen Bischofsstab dar: Die Ähnlichkeit mit der heutigen Tonpfeife, die vor allem den norddeutschen Varianten und den rheinischen Weckmännern zu St. Martin beigegeben wird, ist unverkennbar, wenn man sie mit dem Pfeifenkopf nach oben dreht. Die Verwendung der Tonpfeifen stammt vermutlich aus der Hochzeit der Pfeifenbäckereien in Europa im 17. und 18. Jahrhundert und könnte von der Reformation beeinflusst sein, um katholische Sinnbilder zu verweltlichen. …weiterlesen