Grättimann, Weckmann, Stutenkerl…

Reiner Kirschner5. Dezember 2011 Let's talk about kommentar schreiben
Grättimann, Weckmann, Stutenkerl…

wo kommt der Namen her und welche Bedeutung steckt dahinter…Regional hat es die unterschiedlichsten Namen
Stutenkerl oder Stutenmännchen, Kiepenkerl, Klaaskerl , Backsmann, Stutenmann, Puhmann, Weckmann, Weckemann oder -männchen , Weckmann, Buckmann, Bauchmann, Kaiten Jais,  Dambedei,  Hefekerl, Klausenmann Grittibänz , Teigmännli,  Grättimaa, Elggermaa, Baselmann, Boxemännchen ,Manala,  Männele, Jean Bonhomme, Weggbopp.

Herkunft und Bedeutung:
Der Name Stutenkerl und Weckmann bezeichnet die Teigart und Form des Gebäcks: ein Männlein aus Mehl, Zucker, Fett und Hefe (Stuten) oder aus Mehl, Salz, Hefe und Wasser (Wecken). Bezeichnungen wie Printenmann oder Klasenmann stammen von der Form. Die Gebäckfigur stellt meist einen Bischof mit einem tönernen Bischofsstab dar: Die Ähnlichkeit mit der heutigen Tonpfeife, die vor allem den norddeutschen Varianten und den rheinischen Weckmännern zu St. Martin beigegeben wird, ist unverkennbar, wenn man sie mit dem Pfeifenkopf nach oben dreht. Die Verwendung der Tonpfeifen stammt vermutlich aus der Hochzeit der Pfeifenbäckereien in Europa im 17. und 18. Jahrhundert und könnte von der Reformation beeinflusst sein, um katholische Sinnbilder zu verweltlichen. …weiterlesen