was hat ein Hexenhaus, Lebkuchenhaus eigentlich mit Weihnachten zu tun….

Reiner Kirschner8. Dezember 2011 Let's talk about kommentar schreiben
was hat ein Hexenhaus, Lebkuchenhaus eigentlich mit Weihnachten zu tun….

Wohl nichts.
Wahrscheinlich lässt sich über die Gebrüder Grimm, Hänsel und Gretel, eine kleine Verbindung ziehen.
„sieh kamen an ein Haus aus Pfefferkuchen fein“ und „es war so bitter, bitter kalt“. Wären schon Zeichen, worauf man auf eine Winterzeit und Lebkuchen schließen könnte. Belegte Forschungen darüber gibt es leider keine.
Da in der Vorweihnachtszeit gerne Lebkuchen gegessen wird, und dieser auch perfekt als Grundlage für Gebilde Brot und Formgebäck geeignet ist, hat sich wohl daraus eine Tradition entwickelt.
Diese pflegen wir natürlich sehr gerne. Unsere Konditoren „basteln“ ca. 2 Wochen vor Nikolaus, bis kurz vor Heilig Abend je nach Bedarf Hexenhäuser. Selbstverständlich stellen wir den Lebkuchenteig selbst her.

Grättimann, Weckmann, Stutenkerl…

Reiner Kirschner5. Dezember 2011 Let's talk about kommentar schreiben
Grättimann, Weckmann, Stutenkerl…

wo kommt der Namen her und welche Bedeutung steckt dahinter…Regional hat es die unterschiedlichsten Namen
Stutenkerl oder Stutenmännchen, Kiepenkerl, Klaaskerl , Backsmann, Stutenmann, Puhmann, Weckmann, Weckemann oder -männchen , Weckmann, Buckmann, Bauchmann, Kaiten Jais,  Dambedei,  Hefekerl, Klausenmann Grittibänz , Teigmännli,  Grättimaa, Elggermaa, Baselmann, Boxemännchen ,Manala,  Männele, Jean Bonhomme, Weggbopp.

Herkunft und Bedeutung:
Der Name Stutenkerl und Weckmann bezeichnet die Teigart und Form des Gebäcks: ein Männlein aus Mehl, Zucker, Fett und Hefe (Stuten) oder aus Mehl, Salz, Hefe und Wasser (Wecken). Bezeichnungen wie Printenmann oder Klasenmann stammen von der Form. Die Gebäckfigur stellt meist einen Bischof mit einem tönernen Bischofsstab dar: Die Ähnlichkeit mit der heutigen Tonpfeife, die vor allem den norddeutschen Varianten und den rheinischen Weckmännern zu St. Martin beigegeben wird, ist unverkennbar, wenn man sie mit dem Pfeifenkopf nach oben dreht. Die Verwendung der Tonpfeifen stammt vermutlich aus der Hochzeit der Pfeifenbäckereien in Europa im 17. und 18. Jahrhundert und könnte von der Reformation beeinflusst sein, um katholische Sinnbilder zu verweltlichen. …weiterlesen